Ernährung

Unsere Tiere erhalten Futter, das ihren Ansprüchen entspricht. Natürlich wollen wir niemandem vorschreiben, was genau gefüttert werden muss. Vielmehr wollen wir hier einen kleinen Wegweiser bieten für diejenigen, die sich nicht sicher sind, wie sie den Bedürfnissen ihrer Katze(n)wirklich gerecht werden können. Immerhin sind Katzen Jäger und als solche haben sie sehr spezielle Ansprüche:

Der Trend im Futtermarkt der letzten Jahre war „B.A.R.F.“, was für Biologisch Artgerechte Rohfleisch Fütterung steht. Dabei versucht man, dem Futterbedarf des Wildtieres angepasst nur solches Futter zu geben, das die Katze auch in der Natur erhalten könnte. Auch wenn das „Barfen“ viele Vorzüge bietet, Nachteile wie Lagerhaltung und Hygiene machen es anspruchsvoll. Hauptsächlich füttern wir unseren Süßen vor allem Nass-Futter der Marken Hound & Gatos und AlmoNature und Trockenfutter von Orijen, außerdem barf-Produkte wie Eintagsküken und Gulasch von unterschiedlichen Tierarten (je nach Angebotslage beim Fleischer…).

Diese Industrie-Futtermarken haben gemein, dass vor allem reines Muskelfleisch mit hochwertigen tierischen Proteinen Verwendung findet, häufig aus artgerechter Haltung und lokaler Herstellung. Alle unsere Futtersorten sind sehr kohlenhydratarm, was dabei hilft, die schlanke Linie zu wahren.

Neben dem was drin sein sollte, wollen wir natürlich auch erwähnen, was nicht drin sein sollte: Aromen, Fettzusätze, Konservierungsmittel, vor allem aber Getreide sucht man bei uns vergebens. Denn all das kann die Katze nicht aufschlüsseln und reagiert im besten Fall mit Durchfall oder im schlimmsten Fall mit Übergewicht, Unverträglichkeiten und Diabetes.

Was auf keinen Fall ins Futter gehört sind die sog. „Tierischen Nebenerzeugnisse“, denn dahinter versteckt die Futtermittelindustrie meist minderwertigste Schlachtereiabfälle und Eiweißreste. Das geht so weit, dass Blut, Tiermehl, Knochenmehl und Federn im Labor chemisch aufbereitet werden und als „tierisches Protein“ in das Endprodukt eingemogelt werden. Es gibt auch hochwertige Nebenerzeugnisse in Lebensmittelqualität, leider sind diese die Ausnahme. „Unsere“ Hersteller verwenden nur Fleisch in Lebensmittelqualität, da ist man auf der sicheren Seite.

Empfehlenswert: Der Spiegel hat mit dem Artikel von Nils Klawitter “Tiermarkt. Maskierter Müll. (Spiegel, 26.07.10)” einen sehr spannenden Artikel zum Thema Ernährung veröffentlicht.

Bitte tun Sie Ihren Katzen aber den Gefallen, nicht ausschließlich einseitig zu füttern. Wer will sich schon jeden Tag seines Lebens von Chips und Bonbons (Trockenfutter) oder Kartoffelbrei (Industriedosenfutter) ernähren? Die Mischung macht’s!

Viele Katzen entwickeln außerdem mit den Jahren so viel Zahnstein, dass sie nach und nach alle Zähne verlieren. Das geht so weit, dass Tierärzte sich schon wundern, wenn sie auf eine 12-jährige Katze treffen, die eine gute Zahnreihe besitzt. Dabei muss das nicht sein: Katzen, die kauen müssen, schleifen den Zahnstein kontinuierlich ab und erhalten sich so ihre guten Zähne. Wenn man also das (gute) Dosenfutter abwechselnd mit (hochwertigem) Trockenfutter anbietet und ab und an entweder barft oder z.B. zähes, durchgekochtes Geflügel füttert, der hilft seinem Liebling beim Zähneputzen und somit beim Gesundbleiben.

Übrigens: Orijen ist seit 2008 kontinuierlich „U.S. Petfood of the Year“, während AlmoNature garantiert dass das Fleisch in den Produkten von zertifiziert „qualfreien“ Höfen stammt und dass der einzige Tierversuch in der Produktionskette der Geschmackstest in Versuchshaushalten ist. GRAU verwendet nur Fleisch in Lebensmittelqualität und verzichtet komplett auf synthetische Zusätze.